Samstag, 17. August 2013

Die Gran Cenote von Tulum


Ein Schild an der Strasse kündigt die Attraktion an

Am Eingang sind 120 Pesos fällig
Heute machen wir etwas besonderes. Es gibt in der Region um Tulum zahlreiche Cenotes aber nur wenige sind echte Attraktionen. Die Gran Cenote ist eine. Man erreicht sie nach ca. 10min Fahrt mit dem Taxi und bezahlt am Eingang 120 pesos..
Ein Plakat am Eingang zeigt die Attraktion...

Eingangsplakat Nummer 2

Saskia und Ori steigen hinab in den Krater...

Der Blick von oben auf die Cenote
Diese Cenote ist eine große Grotte, die sich wie ein Krater vor uns im Boden auftut... Unten sind Holzstege, damit sich die Besucher umziehen können und verschiedene Einstiegsmöglichkeiten ins Wasser..
Einige Besucher kommen mit Schwimmweste zum Tauchen ;)
Wir mieten uns ein Schliessfach und verstauen unsere Wertsachen. Danach geht es, nur mit Schnorchel und Taucherbrille bewaffnet, ins glasklare und ziemlich frische Wasser....
Höhle #1 - Wie im Schwimmbad, ein Seil mit Bojen zum Festhalten

ganz schön kalt hier, das Wasser.....
Drei verschiedene Höhlen werden durch eine Cenote mineinander verbunden. Saskia springt mutig als Erste ins Wasser und schwimmt in die Höhle rein...
Das Sonnenlicht wird durch das klare Wasser gespiegelt und erschwert es dem Fotografen, diesen Moment aufzunehmen....
...wenn man erstmal drin ist gehts

Ori steigt auch langsam rein....
Ori aus Israel ist normalerweise andere Temperaturen gewohnt und zuckt zusammen, als er zu Saskia ins kalte Wasser der Cenote steigt. Als alle drin sind, schwimmen wir durch die Höhlen und schauen uns alles ganz genau an. Video.
Letzte Details besprechen, bevor losgeschnorchelt wird...

Paul schnorchelt im hellen Teil der Höhle ;)
Die Cenote ist bis zu 75m tief und durch das Sonnenlicht am Eingang kann man sehr weit hineinschauen... Die Höhlen sind sehr tief und weitläufig und da wir nur mit Schnorchel unterwegs sind, meiden wir die schwarze Tiefe...
Der Wächter am Eingang hat erzählt, dass alle Cenotes der Region unterirdisch miteinander verbunden sind - man kann also in einer Höhle abtauchen und an einer komplett anderen Stelle wieder auftauchen, das klingt unglaublich - aber wir beschliessen, die Geschichte nicht eigenständig zu überprüfen ;)
Fledermauspalast - der erste Einstieg ist hinten als Lichtquelle erkennbar...

erstmal wieder aufwärmen
Als wir in die dunkle Tiefe der Cenote starren sehen wir plötzlich in weiter Entfernung ein Licht flackern... Wir holen Luft und schauen nochmal runter in die Weite Höhle... Es ist ein Taucher, der mit seiner Taschenlampe die Höhle erkundet...Die Cenote ist beliebt bei Tauchern und regelmäßig kommen welche mit Sauerstoffflasche und Taucheranzug an, um kurz danach in den Höhlen abzutauchen....
Taucher beobachten...

die zweite Höhle...

Ori hat einen Tauchschein und Erfahrung im Scuba Diving. Er ist fasziniert von der Cenote und beschliesst, einige Tage später mit Ausrüstung und einem Führer zu zurückzukehren...
Wir haben leider keinen Tauchschein - aber das ist uns auch ein bisschen zu gruselig, in die schwarze Tiefe zu gleiten...
Blick von oben auf eine Taucherin...

Eine weitere Besonderheit der Cenote sind kleine Schildkröten und viele bunte Fische, die mit uns im Wasser schwimmen... Die Schildkröten tauchen ohne Furcht in die schwarzen Tiefen der Höhle, aber scheinbar kennen sie sich aus...
Saskia und Ori drehen noch eine Runde...

Am Ende des Eintrags zeigen wir euch ein fremdes Unterwasserbild, aus der Sicht eines Tauchers....
Man kann darauf die Perspektive der Taucher gut erkennen, wie sie uns aus der Tiefe wahrnehmen...
Blick von oben auf den Hauptsteg...

So sehen uns also die Monster der Tiefe...

Freitag, 16. August 2013

Die Schildkröten von Playa Akumal


Mit dem Collectivo nach Akumal
Am nächsten Tag machen wir einen Ausflug zum Playa Akumal. Das ist eine kleine Bucht, ca. 15km von Tulum entfernt. Die Bucht liegt, geschützt von ihren Ausläufern, günstig für Meeresschildkröten. Es gibt wenig Strömung und ein Riff vor dem offenen Meer schottet sie ab.
Saskia und Ori verhandeln unseren Fahrpreis...

Einiges verboten am Playa Akumal ;)

Badehose an und rein ins Vergnügen
Leerer Strand nach dem großen Regen...
Wir fahren für 20 pesos pro Person ungefähr eine Viertelstunde auf der Schnellstraße Richtung Cancun. Plötzlich hält der Fahrer an und sagt: "hier der Straße folgen, nach 10 Minuten seid ihr am Turtle Beach..."

Das Wetter klart schnell wieder auf
Kurz vor unserer Ankunft hat es ordentlich gewittert. Große Massen an Touristen haben daher ihre Siebensachen eingepackt und sind vor dem Regen geflohen... Als wir ankommen, klart es wieder auf und wir starten unsere Erkundungstour mit Schnorcheln und Taucherbrillen...
Traumhafter weißer Strand
Blick auf das Riff am Eingang der Bucht...
Die Bucht ist aufgrund ihrer geschützten Lage seit jeher die Heimat von ca. 300 Meeresschildkröten. Sobald man ins Wasser geht, sieht man sie überall... Die Tiere dürfen nicht angefasst werden und lassen sich von den zahlreichen Touristen nicht stören.
Dämmerung setzt ein...
Einige Schildkröten haben einen Panzer mit über einem Meter Durchmesser und gleiten majestätisch durchs Wasser. Sie tauchen alle 5-10 Minuten auf, holen kurz Luft und beschäftigen sich dann wieder mit dem Fressen von Seegras ;)
Paul - Saskia - Ori
Wir freuen uns über das Erlebnis, mit den Schildkröten zu schwimmen und vergessen ganz die Zeit. Nach über 1,5 Stunden schwimmen und schnorcheln steigen wir bei Dämmerung wieder aus dem Wasser und machen uns auf den Heimweg...
Schildkröte in Akumal


Da wir leider keine Unterwasserkamera dabei hatten, zeigen wir euch zwei fremde Bilder, wie es dort bei den Schildkröten so aussieht ;)
Seegras, die Leibspeise der Sea-Turtles

Donnerstag, 15. August 2013

Cenote Crystal und Cenote Escondido


Am Eingang der Cenote Crystal

An der Kasse ist wie immer ein Obulus fällig...
Die Cenotes liegen links und rechts einer Schnellstrasse, einmal Eintritt langt
Am nächsten Tag machen machen wir wieder einen Ausflug. Im Hostel hat uns ein Mitarbeiter von zwei Cenotes erzählt. Cenotes sind Wasserlöcher im Dschungel. Manche sind Grotten, umgeben von Felsen und andere sind einfach mitten im Urwald. Es soll in der Region von Tulum über 4.000 Cenotes geben,....
Willkommen in unserem eigenen Paradies




Als wir an der Cenote ankommen sind überwältigt vom Anblick dieser Oase. Es ist niemand da, das Wasser ist glasklar und hat eine angenehme Temperatur...
Es ist wie in einem Schwimmbad. Man kann unter Wasser in 5-10m Tiefe jeden Stein erkennen und auch ein Sprungturm ist da ;)
Ori traut sich erstmal nicht

eine deutsche Wasserratte





Wir ziehen die Badesachen an und springen sofort rein. Es macht uns großen Spaß und nach einigen Minuten checken wir den Sprungturm aus...
(Video)


Sieht nach einem Bauchplatscher aus...

Saskia schaut sich das Treiben vom Steg aus an...
Leider kommen nach einer guten Stunde weitere Touristen zu unserer Cenote und das Wasser füllt sich langsam mit Leuten. Wir schiessen daher noch ein Abschiedsfoto aus der Ferne und machen uns auf den Weg zur anderen Cenote, auf der gegenüberliegenden Seite der Schnellstrasse...
Bitte schön lächeln ;)

glasklarer Blick auf den Grund obwohl es ziemlich tief runter geht
Die Cenote Escondido toppt unsere ersten Erfahrungen noch. Sie liegt versteckt am Ende eines Weges, der ca. 500m in den Dschungel führt... Im Gegensatz zur ersten Cenote ist diese von Felsen umgeben und liegt, wie eine Grotte, tiefer als der Erdboden des Dschungels....

ob das hier tief genug ist (?)
Nachdem alle schon im Springen erprobt sind, wird dieses mal direkt reingehopst ;)
Iggy, Saskia und Ori trauen sich was...

Der Bademeister springt direkt hinterher

Die Gang von oben
Die Mexikaner haben Seile über die Cenote gespannt, auf denen kann man sich ausruhen und sich bei Gelegenheit festhalten...
Kulvinder schwimmt einen ungewöhnlichen Stil
Kulvinder ist die Cenote nicht ganz geheuer und sie hat ein zwiespältiges Verhältnis zu Wasser, deshalb schwimmt sie schnell wieder raus ;)
Einmal durchschwimmen und zurück

Noch 1x springen, dann geht es zurück
Wir springen noch einige Male von der kleinen Klippe und geniessen die Erfrischung im Wasser. Da wir mitten im Dschungel sind, landen sobald man das Wasser verlässt unzählige Moskitos auf einem...














 Nach einer Weile beschliessen wir, dass es Zeit für den Rückweg zum Hostel ist.
Auf dem Rückweg zur Schnellstrasse erleben wir etwas kurioses. Einer der Mexikanischen Wächter hat einem jungen italienischen Pärchen aus Genua das Holztor zur Cenote Escondido aufgeschlossen, damit sie mit ihrem Mietwagen die 500m bis zur Cenote fahren können. Die Italiener schauen sich das ganze nur kurz an und fahren dann weiter...
Weit kommen sie allerdings nicht, genau gesagt bis zum Tor. Das Problem liegt darin, dass der pflichtbewusste Wächter der Wasserlöcher das Tor mit dem Vorhängeschloss wieder verriegelt hat. Anschliessend ist er mit seinem Mofa zum Mittagessen mit der Familie und anschliessender Siesta gefahren...

Sein Kollege hat keinen Schlüssel und schlägt dem Italiener vor, vier Stunden bis 17:00h zu warten ;)
Der ist außer sich vor Wut und schlägt mit einem Wagenheber auf das Schloß ein. Das bringt allerdings fast nichts, es ist nämlich ein solides Abus Vorhängeschloß...

Wir schmunzeln und gehen weiter zur Schnellstrasse, um uns ein Collectivo heranzuwinken, das uns für 20 Pesos bis zum Hostel fährt...